Heiligenfiguren der Kirche

Hl. Notburga Die Hl. Notburga war eine Dienstmagd auf dem Schloss Rottenburg. Dargestellt wird sie mit einer Sichel in der Hand und wird als Patronin der Dienstmägde und der Landwirtschaft besonders in Tirol verehrt. Ihr Gedächtnistag ist der 13. September.
  Die Hl. Theresia von Lisieux war Karmelitin und wurde 1997 von Papst Johannes Paul II zur Kirchenlehrerin ernannt. Vor ihrem Tod versprach sie, auf Erden Gutes zu tun und vom Himmel Rosen regnen zu lassen. Dargestellt wird sie daher als Karmeliterin mit Rosen in den Armen. Die Figur ist ein Werk des Bildhauer Nagel aus Trier. Ihr Gedächtnis ist der 01.Oktober.
  Der Hl. Briktius war Bischof von Tours, Schüler und Nachfolger des Hl. Martin. Aufgrund einer ihm zur Last gelegten Tat stellte er sich einem Gottesurteil. Er trug in seinem Mantel glühende Kohlen zum Grab des Hl. Martin, sein Mantel blieb dabei unbeschädigt und somit sollte seine Unschuld bewiesen sein. Dargestellt wird er als Bischof, der glühende Kohlen in seinem Mantel trägt. Sein Gedächtnistag ist der 13. November.
Hl. Matthias Der Hl. Matthias war Apostel und Märtyrer. Wurde er durch das Los zu den elf Aposteln hinzugefügt um Judas zu ersetzen. In der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier ist das einzige Apostelgrab auf deutschem Boden und nördlich der Alpen. Seit 1127 werden dort die Reliquien von Pilgern verehrt. Dargestellt wird er mit einem Beil. Sein Gedächtnistag ist der 24. Februar.
Hl. Nikolaus Der Hl. Nikolaus war der Bischof von Myra. Es gibt wenige geschichtliche Nachrichten von ihm. Eine davon ist, das er am Konzil von Nicäa 325 teilgenommen hat und Unterschrift geleistet hat. Er wird als Wundertäter in zahlreichen Legenden gefeiert und gehört zu den 14 Nothelfern. Nikolaus ist Schutzpatron verschiedener Völker und Regionen, Berufen wie Seefahrer, Kaufmann und Bäcker aber auch der Schüler, Ministranten und Kinder. Dargestellt wird er mit Mitra und Stab und träg auf seinem Arm Granatäpfel. Sein Gedächtnistag ist der 06. Dezember.
Hl. Sebastian Der Hl. Sebastian war ein römischer Soldat und wurde zu einem Märtyrer. Er wurde an einen Baum gebunden und von einem Bogenschützen wegen seinem öffentlichenbekennen zum Christentum mit Pfeilen getötet. Er ist der Schutzpatron der Sterbenden, Eisenhändler, Töpfer, Gärtner, Gerber, Bürstenbinder, Polizisten, Soldaten, Schützenbruderschaften, Steinmetze, Leichenträger, Kriegsinvaliden, Büchsenmacher und Eisen- und Zinngießer. Dargestellt wird er in seiner Rüstung und mit Pfeilen in seinem Körper. Sein Gedächtnistag ist der 20. Januar.
Hl. Urban Der Hl. Urban war Papst und Bischof von Rom. Er ist Schutzpatron der Winzer, Küfer, der Weinberge und des Weines. Dargestellt wird er mit Tiara, Kreuzstab und Traube. Sein Gedächtnistag ist der 25. Mai.
Hl. Michael Der Hl. Michael war Erzengel und Fürst der himmlischen Heerscharen. Er gilt auch als Symbol der wehrhaften Kirche. Er wird gemeinsam mit anderen heiligen als Patron der Krieger und Soldaten verehrt. Wegen seines Beinamens „Fürst der Heerscharen“ gilt er besonders als Patron der Fallschirmjäger. Dargestellt wird er als junger Krieger mit Harnisch und Speer während dem Kampf mit dem Drachen. Sein Gedächtnistag ist der 29. September gemeinsam mit Gabriel und Raphael.
Hl. Judas Thaddäus Hl. Judas Thaddäus war Apostel und Märtyrer. Er wird besonders verehrt in aussichtslosen Situationen, schweren Nöten und besonders bei Geldsorgen. Dargestellt wird er mit einer Keule zu seinen Füßen als Zeichen seines Martyrium. Sein Gedächtnistag ist der 28. Oktober.
Hl. Johannes Nepomuk Hl. Johannes Nepomuk, war Priester und Märtyrer. Berichten zufolge hat König Wenzel ihn gefangen genommen, gefoltert und von der Karlsbrücke aus in der Moldau ertränkt weil er sich weigerte das Beichtgeheimnis zu brechen. Er wird unter anderem als Schutzpatron der Beichtväter, Priester, Schiffer, Flößer, Müller, des Beichtgeheimnisses, für Verschwiegenheit, für Wassergefahren und der Brücken verehrt. Dargestellt wird er mit Talar, Chorrock, Birett und mit einem Kreuz in seiner Hand. Sein Gedächtnistag ist der 16. Mai.
Hl. Antonius Hl. Antonius war Franziskaner und Kirchenlehrer. Dargestellt wird er mit einem Buch das für seine Gelehrsamkeit steht und mit einem Jesukind auf dem Buch sitzend. Er gilt als einer der beliebtesten Volksheiligen. Er ist unter anderem der Patron der Armen und Sozialarbeiter, der Liebenden und der Ehe, der Frauen und Kinder, für Wiederauffinden verlorener Gegenstände, der Pferde und Esel, der Pest und der Viehkrankheiten.
Immerwährende Hilfe Immerwährende Hilfe, Gnadenbild der Mutter von der „Immerwährenden Hilfe“. Das Original befindet sich in der Kirche St. Alfonso in Rom. Wahrscheinlich wurde es von einem griechischen Mönch gemalt und kam von der Insel Kreta nach Rom. Es wurde immer wieder kopiert und ist in der ganzen Welt ein besonders verehrtes Marienbild. Dargestellt wird es im Vorraum der Kirche auf dem ehemaligen Zelebrationsalter. Der Untergrund des Bildes ist Terrakotta, gebrannter Ton.
Kriegergedächtnisaltar Der Kriegergedächtnisaltar aus dem Jahre 1922 und ist im Barockstil gehalten. Er trägt als Hauptbild den auferstanden Heiland, als Sieger über den Tod. Auf der rechten Seite ist ein lorbeergeschmückter Krieger und links eine Kriegerwitwe mit ihrem Kind. Die Inschriften der Holztafeln tragen die Namen der im 1. und 2. Weltkrieg Gefallenen und Vermissten aus Kues. Die 2 Barockengel links und rechts neben dem Altar huldigen dem Auferstandenen. Zunächst fanden die Engel einen Platz auf dem Hochalter. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden sie Zierde der Gedächtniskapelle.
Hl. Rochus Hl. Rochus von Montpellier, einer Legender nach pilgerte er nach Rom und pflegte sehr viele Pestkranke. Auf seiner Rückreise infizierte er sich selber mit der Pest. Er begab sich in eine Holzhütte wo er von einem Hund solange Brot bekam bis er vollkommen von einem Engel von der Pest genesen wurde. Dargestellt wird er als armer Pilger mit Pilgerstab. Er zeigt mit seinem Finger auf seine Pestbeule am Knie unter ihm liegt der Hund mit Brot im Maul. Sein Gedächtnistag ist der 16. August.
Ölbergrelief Das Ölbergrelief an der rechten Turmwand neben dem Hl. Rochus stammt aus dem Jahre 1663 du wurde gestiftet von Andreas Fier und seiner Ehefrau Anna Maria Rau. Die Inschrift ist stark verwittert.
Hl. Rock-Pilgerzeichen Das Hl. Rock-Pilgerzeichen im Boden vor dem Marienaltar. Zur Erinnerung an die Wallfahrt im Jahre 1996 und die Renovierungszeit der Pfarrkirche. Das Leitwort der Wallfahrt: „Mit Jesus Christus auf dem Weg“ Gott ist Mensch geworden. In Jesus hat er unser Menschenkleid angelegt. In der Mitte sehen wir das Christuszeichen mit den Anfangsbuchstaben „CHI“ und „RHO“ des griechischen Wortes „Gesalbter“ Die Unendlichkeitsschleife in Form der „Acht“ – vergleiche die achteckige Form von Altar, Ambo, Taufstein und Säulen bringt das Wort ins Bild: „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“ Hebr. 13,8. Der ungenähte Rock ist Zeichen der Einheit der Kirche.