Pfarrkirche St. Stephanus - Zeltingen

Foto: Hubert Kappes

 

Die Anfänge der heutigen Pfarrkirche St. Stephanus Zeltingen gehen nach unbestätigten Überlieferungen auf eine Kapelle des 7. Jahrhunderts zurück. Den ältesten Teil bildet der spätgotische Chor, der offenbar im frühen 17. Jahrhundert umgebaut wurde. Damals erhielt die Kirche ihre bedeutendsten Kunstwerke, den St. Stephanus-Hochaltar (1627), den Antoniusaltar (1628) und den Marienaltar (1639).

 

Foto: Elisabeth Koppelkamm

Sie werden der Schule des Johann Ruprecht Hoffmann des Älteren aus Trier zugeschrieben, welcher mehrere Altäre und die Kanzel des Trierer Domes geschaffen hat. Die neben dem Chor errichtete Sakristei datiert aus dem Jahre 1640. 1720 erhielt die Kirche mit dem Bau eines neuen Langhauses und 1739 mit der Errichtung des neunen Westturmes ihre heutige Gestalt.Das Chorgestühl und die Kommunionbank wurden nach der Säkularisation vom Kloster Machern übernommen. Aus der Bauzeit des Langhauses stammen auch die sehenswerten Wappenscheiben der Langhausfenster.
Erst 1803 wurde Zeltingen zur eigenständigen Pfarrei und die St. Stephanus-Kirche zur Pfarrkirche erhoben.

Foto: Elisabeth Koppelkamm

 

In vielen Büchern und Schriften wird die Zeltinger Pfarrkirche beschrieben und wegen ihres Standortes inmitten der Weinberge als die "betende Kirche im Weinberg des Herrn" bezeichnet (Text: Hubert Kappes).

 

Foto: Elisabeth Koppelkamm