Liebe Leserinnen und Leser unseres Pfarrbriefes,
liebe Pfarrangehörige!
Am Sonntag, dem 28. Oktober 2018, begehen wir den Weltmissionssonntag. In allen Gottesdiensten, einschließlich der Vorabendmessen, beten wir in den Anliegen der Mission und halten die Weltmissionskollekte (Opfertütchen liegen in unseren Kirchen aus). Hinweisen darf ich auch auf die Tombola, die im Anschluss an das Hochamt am 28. Oktober in Kues von unseren Ordensschwestern durchgeführt wird (siehe Gottesdienstordnung!). Der Rosenkranzmonat Oktober mündet ein in die beiden Tage Allerheiligen und Allerseelen. Längst hat der christliche Brauch diese beiden Tage zusammengebracht.
Wir werden an den Tod erinnert, doch das Leben steht in der Mitte: unser jetziges und jenes, in dem Gott „alles in allem“ sein wird.
Beide Seiten des Lebens greifen ineinander. Wer in der Taufe ein Kind Gottes geworden ist, kann es zulassen und auch immer mal wieder spüren, wie Ewiges sich mit Irdischem verbindet…
Das Leben entscheidet über alles. Es fordert uns heraus: oft genug in einer ganz eindeutigen Weise, vielleicht sogar so, wie es Dom Helder Camara einmal ausgedrückt hat: „Wenn ich den Armen Essen gebe, dann nennen sie mich einen Heiligen. Wenn ich frage, warum die Armen kein Essen haben, nennen sie mich Kommunist.“
Das Leben will uns als Heilige sehen; dann werden wir den Todbestehen. Die beiden Tage Allerheiligen und Allerseelen mögen uns darin bestärken! Herzliche Einladung zu Gottesdienst und Gebet in unseren Kirchen! Herzliche Einladung auch zu den anderen Veranstaltungen in unserer Seelsorgeeinheit!
„Danke“ all denen, die ihren christlichen Glauben leben und praktizieren und durch die gute Tat Spuren der Liebe Gottes in diese Welt hineinlegen!
Im Namen unseres Seelsorgeteams grüßt Sie sehr herzlich,
Ihr Dechand Georg Moritz

