Firmung

Firmung

Das Wort „Firmung“ leitet sich aus dem lateinischen Wort „firmare“ ab und bedeutet so viel wie „stärken, bestärken“. Ursprünglich war die Firmung Bestandteil eines einzigen Aufnahmeritus in die Kirche.

Bei diesem Ritus gab es 3 Zeichenhandlungen: Eintauchen in Wasser (Taufe), Handauflegung (Firmung) und eucharistisches Mahl (Kommunion).

Heute wird die Firmung mehr als Sakrament der religiösen Reife verstanden und zumeist im Jugendalter gespendet. Der Firmkandidat/die Firmkandidatin soll selbst sagen und entscheiden, ob er oder sie als Christ/in leben möchte. Deshalb wird bei der Firmung nach dem persönlichen Glauben gefragt. Wer das Sakrament der Firmung nicht als Jugendlicher emfangen hat, kann dies auch als Erwachsener nachholen. 

Der in der Firmspendung zugesagte Heilige Geist hilft und bestärkt, das eigene Leben aus dem Glauben und in der Verbindung mit der Kirche zu gestalten. Dazu gehört auch die Bereitschaft, sich als Christ/in in Kirche und Gesellschaft zu engagieren und Zeugnis vom christlichen Glauben zu geben.

Die Firmpaten

Ein Firmpate/eine Firmpatin sollte eine Person sein, zu der der Firmling Vertrauen hat, die ihn auf seinem Lebens- und Glaubensweg begleitet und unterstützt. Gerade wenn Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Gott und dem eigenen Glauben aufkommen kann es hilfreich sein jemanden zu haben, den man fragen und persönliche Themen besprechen kann.

Während der Firmspendung stehen die Firmpaten hinter ihrem „Firm-Patenkind“ und legen ihm ihre rechte Hand auf die rechte Schulter. Damit soll deutlich werden: Ich stehe hinter dir, ich befürworte deine Entscheidung zur Firmung, stärke dir den Rücken und unterstütze dich.

Nach Katholischem Kirchenrecht muss der Firmpate mindestens 16 Jahre alt, getauft und gefirmt und Mitglied in der Katholischen Kirche sein. Die Eltern können nicht Firmpaten sein.

Firmvorbereitung

In unserer Pfarreiengemeinschaft bereiten sich z. Zt. 57 Jugendliche auf den Empfang der Firmung vor. Zum Start feierten sie einen Gottesdienst, der unter dem Thema „Damit das Leben rund läuft“ stand. Als Symbol für unser Leben war der Kreisel gewählt. Ein Kreisel braucht einen Anstoß, einen Impuls, damit er sich aufrichten und seine Bahn laufen kann. Wenn sich der Kreisel dann um die eigene Mitte dreht, kommen seine Farben richtig zur Geltung.

Auch wir brauchen Anregungen und Impulse, damit wir in Bewegung kommen und aufrecht, aufgerichtet und ausgerichtet, leben können. Zentriert um eine Mitte bleiben wir auf unserem Weg und entfalten unsere Möglichkeiten. Dreh- und Angelpunkt unseres Lebens kann Gott sein.

Sich und die anderen besser kennenlernen, miteinander kommunizieren, sich einigen und gemeinsam Ziele erreichen, darum ging es bei einem Tag im Kletterwald in Traben-Trarbach.

9 Katechetinnen und Katecheten bieten, zusammen mit der Gemeindereferentin, Katechesen, Bibelteilen oder den Übungsweg als Möglichkeiten der Firmvorbereitung an. Jetzt haben die Jugendlichen gewählt und arbeiten in Kleingruppen weiter.

Die nächsten Termine für alle Firmlinge

Freitag, 28.02.2020 18:00 Uhr Beichtgespräche in St. Briktius, Kues
Dienstag, 10.03.2020 19:00 Uhr Großgruppe im Jugendheim Kues
Montag, 23.03.2020 18:00 Uhr Üben für die Firmung in St. Agatha, Wehlen
Dienstag, 24.03.2020 18:00 Uhr Üben für die Firmung in St. Stephanus, Zeltingen
Samstag, 28.03.2020 16:00 Uhr Vorgespräch mit dem Firmspender, Domkapitular Dr. Markus Nicolay, im Pfarrheim, Uferallee 7 in Wehlen
  17:00 Uhr Firmgottesdienst in St. Agatha
Sonntag, 29.03.2020 10:00 Uhr Vorgespräch mit dem Firmspender, Domkapitular Dr. Markus Nicolay, im Josefshaus, Kunibertstr. 10 in Zeltingen
  11:00 Uhr Firmgottesdienst in St. Stephanus

Wenn Sie weitere Informationen zur Firmung benötigen, wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.

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